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Polyaluminiumchlorid in der Trinkwasseraufbereitung

In kaum einem Gebiet kommt es so sehr auf Qualität und Zuverlässigkeit an wie in der Trinkwasserversorgung. Mit Chemiespezialitäten auf der Basis von Polyaluminiumchlorid (PAC) leistet die Sachtleben Wasserchemie einen wichtigen Beitrag wenn es gilt, aus verunreinigtem Wasser in Flüssen, Brunnen oder Talsperren das hochreine Lebensmittel Trinkwasser zu gewinnen.



Polyaluminiumchloride (PAC / Sachtoklar) werden seit vielen Jahren sehr erfolgreich in der Trinkwasser- und Abwasserbehandlung eingesetzt. Neben Aluminium sind die chemischen Bestandeile der PAC Hydroxid-, Chlorid- und in einigen Fällen Sulfat-Ionen. Im Gegensatz zu Aluminiumsulfat liegt beim PAC nur ein geringer Anteil des Aluminiums in monomerer Form vor. Der Großteil des Aluminiums bildet oligomere und polymere Strukturen aus. Dieser gravierende Unterschied in der Zusammensetzung gegenüber dem Aluminiumsulfat bedingt die technischen Vorteile des PAC bei der Flockung. Der hohe Anteil an Hydroxidionen ist für eine viel geringere pH-Wert-Absenkung verantwortlich. Gleichzeitig bilden die oligomeren und polymeren Strukturen mit den suspendierten Verunreinigungen deutliche größere und stabilere Flocken als das Aluminiumsulfat. Durch die größeren Flocken werden in der Regel auch niedrigere Sedimentationszeiten erreicht. Die geringere pH-Wert Absenkung und die bessere Flockung führt zu einem niedrigeren Rest-Aluminium-Gehalt im aufgebereiteten Wasser. Darüber hinaus reduzieren sich die Kosten für Chemikalien, die nach der Flockung wieder zur Neutralisation eingesetzt werden müssen.

Für eine gleich gute Flockungswirkung wird, bezogen auf das Aluminium, eine um 30-60% geringere Menge an PAC benötigt. Demzufolge fällt auch eine viel geringere Menge Schlamm an. Das bessere Sedimentationsverhalten und das kleinere Schlammvolumen ermöglichen bei bestehenden Anlagen eine Durchsatzerhöhung oder bei Neubauten eine Verkleinerung der Absetzbecken. Ferner reduzieren sich die Kosten für die Schlammentsorgung. Die aus PAC gewonnenen Schlämme lassen sich deutlich besser entwässern als Aluminiumsulfat-Schlämme. Dies führt zu einer Kostenersparnis bei der Verwendung von Entwässerungsaggregaten und Flockungshilfsmitteln.



Durch die größeren und schwereren Flocken kann die Rückspülung von Filtern (z.B. Kiesfilter) durch die Einsparung von Spülwasser effizienter gestaltet werden.

Die hohe Effizienz der PAC bei der Flockung führt gegenüber dem Alaun zu einer niedrigeren Schmutzfracht. Durch die Reduzierung von organischen und mikrobiellen Verunreinigungen wird nicht nur die Filtration sondern auch nachfolgende Reinigungsstufen, wie etwa die Oxidation und Desinfektion, stark entlastet. Bei der Oxidation kann die Einsatzmenge an teuren Oxidationsmitteln reduziert werden, während bei der Desinfektion insbesondere weniger Chlorchemikalien zum Einsatz kommen. Dies ist gerade vor dem Hintergrund der Bildung von chlororganischen Verbindungen durch Desinfektionsmittel im Trinkwasser von besonderer Bedeutung.

Die Verwendung von PAC bei der Wasseraufbereitung führt zu einer drastischen Verbesserung der Wasserqualität. Sachtleben Wasserchemie PAC (Sachtoklar Produktreihe) werden als dosierfertige Flüssigprodukte angeboten. Sie sind deswegen einfach zu handhaben.

Der Einsatz von Sachtoklar in der Wasseraufbereitung verbessert die Wasserqualität deutlich, reduziert die Sedimentationszeiten, führt zu ca. 30% weniger Schlamm und verringert den Einsatz von Chemikalien zur Neutralisation, Rückspülwasserbehandlung, Schlammentwässerung, Oxidation und Desinfektion.