Geruch und Korrosion - ein Gefahrenpotential
In wasserführenden System kommt es immer wieder durch Schwefelwasserstoff zur Geruchsbelästigung. Schwefelwasserstoffgas riecht nach faulen Eiern, wird bereits in kleinsten Mengen vom Menschen wahrgenommen und beeinträchtigt unsere Lebensqualität oder die Sicherheit am Arbeitsplatz. Überall wo in Behältern und Rohren Wasser vorhanden ist, bilden sich nach einiger Zeit Schleimbeläge, die man auch als Biofilme bezeichnet. In den Biofilmen nisten sulfatreduzierende Bakterien, die für die Bildung von Schwefelwasserstoff verantwortlich sind.
Eine Folgeproblematik der biogenen Schwefelwasserstoffbildung ist Schwefelsäure-Korrosion. Wiederum sind Bakterien im Biofilm und zwar so genannte Thiobacillen für diese ungewollte Umsetzung von Schwefelwasserstoff zu Schwefelsäure verantwortlich.
Geruch und Korrosion in der Industrie
- In der Papiererzeugung können zahlreiche negative Folgen durch Sulfatreduzierende Bakterien auftreten.
- In kommumalen und industriellen Abwässern sind unangenehme Gerüche und Betonkorrosion ein Problem.
Geruch und Korrosion in Gebäuden
- Im privaten Haushalt stören besonders Gerüche aus Abflüssen unser Wohlbefinden.
- Herausforderung Geruch im Facility Management.
Hintergrundinformationen
- Schwefelwasserstoff (H2S) als Gefahrstoff.
- Wie es zur Bildung von H2S kommt.
- Wie Schwefelwasserstoffbildung in der Kanalisation zu Korrosion führt.
Kontakt
Dr. Arne Hörsken
Tel.: +49 2066 22-4690
Fax: +49 5459 9335 8807
E-Mail: ed.cw-s@neksreoh.a
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